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gegr. 1859
Nächste Veranstaltung:
6. Dezember 2017 (18:00 Uhr s.t.) „Anmerkungen zum Münchener NSU-Prozess: eine Gerichtsreporterin berichtet und kommentiert“
Gisela Friedrichsen
Die allseits bekannte Gerichtsreporterin und Publizistin Gisela Friedrichsen hat den NSU-Prozess in München von Anfang an aufmerksam begleitet und in zahlreichen Pressebeiträgen und Interviews kontinuierlich darüber berichtet. Zum Zeitpunkt dieser Einladung ist das erstinstanzliche Urteil zwar noch nicht gefällt. Doch ungeachtet dessen sollten wir Juristen und sollte sich die Gesellschaft insgesamt strafprozessual mit einigen Besonderheiten dieser Hauptverhandlung beschäftigen: u.a. schon mit der Frage nach einer größeren Saalöffentlichkeit, dann mit der in mancherlei Hinsicht verfahrenen Verteidigersituation und nicht zuletzt vor allem mit der Nebenklage, die in München nicht nur in ungewöhnlich hoher Zahl anzutreffen ist, sondern quasi als weitere Prozesspartei ein eigenes Spiel mit eigenen Regeln zu spielen versucht und von diesem Prozess offenbar Ergebnisse erwartet, die ein Strafprozess wohl kaum zu leisten imstande ist. Da gibt es sicherlich viel Regelungsbedarf, zu dem eine Kennerin allerhöchsten Ranges wie die Referentin gewiss Einiges zu sagen hat.

Die Veranstaltung findet statt im:
Plenarsaal des Kammergerichts
Elßholzstraße 30-33
10781 Berlin-Schöneberg

Zu unserer Jahresabschlussveranstaltung mit einem anschließenden vorweihnachtlichen Umtrunk laden wir auch Gäste ein. Damit wir diesbezüglich disponieren können, melden Sie sich bitte spätestens bis zum 26. November 2017 verbindlich an unter: vorstand@juristische-gesellschaft.de.


Vorschau
10. Januar 2018:
„Datenschutz, globales Internet und digitaler Binnenmarkt“
Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas von Danwitz, Richter am EuGH
14. Februar 2018:
„Legal-Tec – Rechtsberatung durch Maschinen?“
RA Markus Hartung, Berlin und Bucerius Law School, Hamburg